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IT Kongress 2026 Neu-Ulm | Ulm

Security, Hörsaal C, 12:00 Uhr

Resilienz ohne Durchgriff: Sicherheitswirkung in föderierten Strukturen

Technische Universität Ilmenau | Leiter Zentralstelle für Informationssicherheit und IT-Sicherheit der Thüringer Hochschulen (ZIS)

Tom Sauer leitet die Zentralstelle für Informationssicherheit und IT-Sicherheit der Thüringer Hochschulen (ZIS). Er beschäftigt sich mit Cybersicherheitsstrategie, Governance, Incident Handling und der Frage, wie sich Sicherheitswirkung in föderierten öffentlichen Strukturen praktisch herstellen lässt.

Franz Buse | Technische Universität Ilmenau

Franz Buse ist in der Zentralstelle für Informationssicherheit und IT-Sicherheit der Thüringer Hochschulen (ZIS) tätig und befasst sich dort mit der technischen Umsetzung zentraler Sicherheitsmaßnahmen. Seine Schwerpunkte liegen im Aufbau von Detektions- und Log-Management-Strukturen, der Einführung von XDR-Komponenten sowie der operativen Frage, wie Sicherheitsinformationen in einer föderierten Hochschullandschaft nutzbar gemacht werden können.

Wie lässt sich Informationssicherheit wirksam organisieren, wenn Verantwortung verteilt ist, Reifegrade heterogen sind und zentrale Weisungsbefugnisse fehlen? Der Vortrag zeigt am Beispiel einer hochschulübergreifenden Sicherheitsstruktur im öffentlichen Sektor, wie gemeinsame Sicherheitswirkung dennoch entstehen kann. Im Mittelpunkt stehen Mindestmechanismen statt Idealarchitekturen, Rollenklärung, Erwartungsmanagement, Incident-Strukturen, hochschulübergreifende Koordination und digitale Resilienz unter realen Rahmenbedingungen. Der Beitrag macht deutlich, dass Sicherheitsprobleme in föderierten Organisationen häufig nicht primär an fehlender Technik scheitern, sondern an verteilten Zuständigkeiten, Abstimmungsaufwand und mangelnder Verbindlichkeit. Die Zuhörenden erhalten einen praxisnahen Einblick, welche organisatorischen Hebel funktionieren, wo typische Grenzen liegen und welche Elemente auch auf andere öffentliche oder komplexe Multi-Stakeholder-Strukturen übertragbar sind.

  • CIOs
  • CISO-/Informationssicherheitsverantwortliche
  • IT-Leitungen
  • Digitalisierungs- und Transformationsverantwortliche
  • Hochschul- und Verwaltungsleitungen
  • IT-Dienstleister im öffentlichen Umfeld
  • Governance- und Compliance-Verantwortliche
  • Warum Sicherheitswirkung in föderierten Strukturen primär eine Governance-Frage ist.
  • Welche Mindestmechanismen mehr bringen als idealisierte Zielbilder.
  • Wie Rollenklärung und Erwartungsmanagement Sicherheitsarbeit beschleunigen.
  • Wie Incident Handling und Resilienz auch ohne starken Durchgriff verbessert werden können.
  • Welche Elemente des Hochschulmodells auf andere öffentliche Strukturen übertragbar sind.