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IT Kongress 2026 Neu-Ulm | Ulm

Security, Hörsaal C, 14:45 Uhr

Wie offene Werkzeuge KMU bei der Absicherung von Lieferketten unterstützen

JUN Legal GmbH | Rechtsanwältin

(ab Oktober 2026: Partnerin bei iRights.Law Rechtsanwälte)

Annika Niemann ist Rechtsanwältin mit Schwerpunkt IT-Recht. Für die Beratung zum CRA arbeitet sie eng mit technischen Experten zusammen, um rechtliche Anforderungen an sichere digitale Produkte und Cyber-Resilienz praxisnah umzusetzen. Außerdem berät sie zu Data Act, NIS2, KI- und Open-Source-Compliance. Zu diesen Themen referiert und publiziert sie regelmäßig.

Bitsea GmbH | Senior Software Engineer

Shruthi Ramakumar ist Senior Software Engineer bei Bitsea und seit vielen Jahren in der Analyse und Entwicklung komplexer Softwaresysteme tätig. Sie verfügt über fundierte Erfahrung in der Bewertung von Softwarearchitekturen und Qualitätsaspekten moderner Anwendungen. Bei Bitsea hat sie an der Entwicklung von OCCTET mitgewirkt und bringt umfassendes Fachwissen im Bereich Software Composition Analysis ein. Damit ist sie eine kompetente Ansprechpartnerin für Fragen rund um Softwaretransparenz, Open-Source-Komponenten, Lizenz- und Sicherheitsrisiken sowie der Analyse von Software-Lieferketten.

Digitale Produkte beruhen auf komplexen, globalen Software-Lieferketten mit hohem Anteil an Open-Source-Komponenten. Der CRA verpflichtet Hersteller, Risiken entlang der Lieferkette systematisch zu identifizieren, zu bewerten und über den Produktlebenszyklus hinweg zu beherrschen. Gerade im Embedded-Umfeld sind Produkte häufig durch lange Lebenszyklen, komplexe Abhängigkeiten und eingeschränkte Update-Mechanismen geprägt. Für KMU treffen hier wachsende regulatorische Anforderungen auf begrenzte Ressourcen. Der Vortrag zeigt praxisnah, wie CRA-Anforderungen in Entwicklungs- und Build-Prozesse integriert werden können und wie technische und rechtliche Aspekte zusammenwirken. Vorgestellt wird das EU-geförderte Projekt OCCTET mit einer offenen, modularen Werkzeugkette für Scope, SBOM, Schwachstellenanalyse, CI/CD und Lifecycle-Monitoring.

  • Hersteller digitaler Produkte, besonders im Embedded-Umfeld

  • KMU, die Software entwickeln oder in ihre Produkte integrieren

  • Produktverantwortliche, technische Entscheider und Compliance-Teams

  • IT-Dienstleister

  • Alle, die CRA-Themen an der Schnittstelle von Technik und Recht umsetzen

  • Einen klaren Überblick, wo der CRA in der Praxis ansetzt.

  • Ein Gefühl dafür, wie Technik und Recht bei der Umsetzung zusammenlaufen.

  • Konkrete Impulse, wie CRA-Anforderungen in Entwicklungs- und Build-Prozesse eingebaut werden können.

  • Ideen, wie offene Werkzeuge die Umsetzung bei SBOM, Schwachstellenmanagement und Lifecycle-Monitoring erleichtern können.